Indianisches Horoskop – Das Kleine Handbuch

Diese Seite dient der vollständigen Beschreibung des Indianischen Horoskops, seiner kulturellen Hintergründe, der genauen Funktionsweise sowie der Vorstellung von Hilfsmitteln, mit denen Du dein eigenes Indianisches Horoskop berechnet kannst.

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Indianisches Horoskop und das Medizinrad als Werkzeug

Das Medizinrad als Kompass unserer Selbst

Streng genommen gibt es gar nicht das indianische Horoskop, da es nicht die Indianer gibt. Die Indianer sind schließlich ein Oberbegriff für viele verschiedene Kulturen, wie wir gleich sehen werden.

Das Horoskop der Indianer

Die Ureinwohner Amerikas unterschieden sich zwar aufgrund ihrer großen flächenmäßigen Ausdehnung stark (andere Lebensräume und Bedingungen resultierten in verschiedenen Vorstellungen und Lebensweisen), dennoch wussten alle Stämme sehr viel um die Gesetzmäßigkeiten der Spiritualität und hatten eine fundamentale Gemeinsamkeit.

Die Indianer sahen den Menschen als Teil eines großen Ganzen, vereint mit der Umwelt. Sie verstanden ihn ähnlich wie ein Zahnrad in einem Getriebe, d.h. mit ganz klarer Position, verschiedenen Kräften und Möglichkeiten. Das Potenzial und die Aufgabe des Einzelnen ist also ablesbar aus dem übergeordneten Zusammenhang des eigenen Wesens in der Natur. Wer die Sinnhaftigkeit von Horoskopen im Allgemeinen anzweifelt, dem sei dieser Beitrag ans Herz gelegt.

Um hier verschiedene Potenziale und Aufgaben zu beschreiben werden einem Menschen Krafttiere, Pflanzen und Mineralien zugeordnet — die jeweils für etwas ganz bestimmtes stehen. Darüber hinaus spielen die vier Himmelsrichtungen und die vier Elemente (Erde, Wasser, Luft, Feuer) in der Analyse eine wichtige Rolle. Wir werden hierüber gleich detaillierter sprechen.

All diese Faktoren haben eine Bedeutung innerhalb eines Kreislaufs, welcher von Geburt über den Tod bis zur Wiedergeburt reicht. Das Geburtsdatum eines Menschen wird als Ausgangspunkt verwendet, an dem er in diesen Kreis eintritt. Hier wird zunächst sofort ein direkter Bezug zu einer Phase der zwölf Monde hergestellt (von „Mond der Erderneuerung“ bis „Mond des langen Schnees“). Die Phase, in welche man geboren wird, ist am Ende maßgeblich für eine bestimmte Ausgangs-Persönlichkeitsstruktur. Doch wie kommt es zu diesem Mechanismus? Worauf fußt die Weisheit dahinter? Schauen wir uns die Denkweisen der Indianer einmal genauer an.

Die Einheit der Natur

Das Denken der alten Indianer geschah im Herzen, nicht im Kopf. Unsere westlichen Vorstellungen sind dem Denken und Fühlen der Indianer daher vollkommen entgegengesetzt. Erde, Himmel, Mond und Sonne, sind für uns eher himmelskörperliche Objekte, und sind bestenfalls astronomisch oder anderweitig wissenschaftlich beschreibbar. Obgleich wir bestimmte Gefühle mit ihnen verbinden können, ihnen unter Umständen sogar vermeintlichen Aberglauben unterstellen, war er für die Indianer dennoch etwas vollkommen anderes.

Einheit der Natur der Indianer

All-Eins

Für sie war der Mensch eingebettet in einen natürlichen Kreislauf der Dinge. Erde, Himmel, Mond und Sonne stellten für ihn Familienmitglieder dar, die es um jeden Preis zu schützen, und mit dem Herzen zu verstehen galt. Sie verstanden sich als Kinder von Erde und Himmel.

Wenn wir Meditation lernen, können wir auch wir uns diesem Zustand wieder annähern. Für die Indianer gab es gar keinen andere Sicht der Dinge. Hieraus ergab sich für die Indianer ganz unmittelbar die Notwendigkeit, sich mit der Natur im völligen Einklang zu bewegen.

Das Medizinrad als Ausdruck der natürlichen Einheit

Die Indianer wussten um die Heilkräfte der Natur und des Menschen. Entsprechend war für sie das Wort Medizin keine einzunehmende Substanz, sondern eine Kraft, gleichzusetzen mit dem, was wir heute langsam als Selbstheilungskräfte wieder-entdecken. Wenn jedem Menschen eine solche Kraft innewohnt, dann ist es nur eine Frage der Persönlichkeit, diese auf verschiedene Weisen nutzen zu können.

Jedes Medizinrad zeigte die Verbindung zwischen unterschiedlichen Objekten oder Eigenschaften innerhalb eines größeren Ganzen und die Bewegung der verschiedenen Kräfte und Energien darin. Medizinräder zeigen daher das Gleichgewicht der Natur und den besten Weg hin, in Harmonie mit dem Universum und mit sich selbst zu gelangen.

Der äußerste Kranz eines Medizinrades zeigt die zwölf Geburtszeiten. Jedes hat ihr eigenes Tiertotem und eine Affinität zu einem ganz bestimmten Stein, einem Baum und zu einer Farbe. An der Nabe des Rades liegt das Symbol der unsichtbaren Energien, das Wakan-Tanke. Es wird umgeben von den Elementen, den Himmelsrichtungen und des Energieflusses, welches substanziell von den astrologischen Verhältnissen, das heißt der Position der Himmelskörper, vor allem des Mondes, beeinflusst wird.

Alle diese Komponenten eines Medizinrades wollen wir nun näher betrachten:

  1. Die Zwölf Geburtszeiten
  2. Die Tier-Totems samt Affinitäten
  3. Die Elemente
  4. Die Himmelsrichtungen
  5. Die Rolle des Mondes

(1) Die zwölf Geburtszeiten

Der Aufbau des Medizinrades fußt auf den vier Jahreszeiten und zeigt den Einfluss der Natur auf die Persönlichkeit des Menschen. Entsprechend den 12 Mondzyklen entstehen 12 große Persönlichkeitstypen. Das Medizinrad kann somit als Mittel zur Ermittlung bestimmter Charaktereigenschaften eines Menschen angesehen werden — jeder mit seinen individuellen Stärken und Schwächen, jeweils durch das Universum eingeprägt.

Die vier Jahreszeiten sind dabei als Phase der Entwicklung eines jeden Menschen zu verstehen. Von Kindheit (Frühling) zu Übermut (Sommer) über Reifung (Herbst) zu Weisheit und Vergehen (Winter). Jede Jahreszeit lässt sich unterteilen in die drei Mondphasen, welche eine feine Abstufung dieser Eigenschaften ausdrücken, welche sich wiederum durch die energetischen Eigenschaften begründet, die die gravitativen Eigenschaften des Mondes hervorrufen. Für uns ist dies unmittelbar spürbar durch die Gezeiten, für die Indianer war es ein intuitiv verständlicher Einfluss auf die Persönlichkeit eines jeden Menschen.

Der Zeitraum in den wir geboren wurden können wir somit verstehen als Ausgangssituation, in die wir (aufgrund unserer Seelenreife) geboren wurden, um uns mit dem uns aktuell zur Verfügung stehenden Potenzial zu entwickeln. Von hier aus erledigen wir laut den Indianern unsere nächsten großen Aufgaben — und irgendwann auch unsere letzten.

(2) Die Herleitung der Tier-Totems

Der Geist durchdringt den Indianern zu folge alle Materie. Das bedeutete natürlich auch, dass nicht nur Menschen einen Geist haben konnten. So erklärt sich leicht die heilige Sicht der Indianer auf die ihn umgebenden Tiere, die ihnen in Visionen und Wachträumen erschienen sind und Macht und Stärke (darunter eben auch Selbstheilungskräfte) vermittelten. Jedem Indianer erschienen, ihrer eigenen Wesensart entsprechend, verschiedene Tiere in solchen Visionen. Dem jeweiligen Krafttier wurde unter anderem in Zeremonien großer Dank bekundet. So ist auch der Zusammenhang zwischen Medizinrad und Tier-Totems zu verstehen.

Indianischer Totempfahl

Totem-Pfahl

Die Bedeutung der Totems

Auf Basis der verschiedenen Persönlichkeiten, die innerhalb der 12 Phasen eines jeden Jahres geboren wurden, ließen sich nun bestimmte Muster erkennen. Aufgrund der Naturverbundenheit der Indianer ließen sich Tiere, mit ihrem vorhersagbaren Verhalten, sehr leicht wiederkehrenden menschlichen Verhaltensweisen zuordnen. Dies galt insbesondere dann, wenn den jeweiligen Menschen diese Tiere in ihren Versionen auch tatsächlich erschienen sind.

Tiere waren entsprechend eine hervorragende Möglichkeit zur Kategorisierung von Persönlichkeiten. Ein jedes Totem spiegelt so also bestimmte Aspekte der jeweiligen Persönlichkeit wider. Es kann auf verschiedene Art und Weise physisch festhalten werden, von zentraler Bedeutung sind jeweils vielmehr die Energien, die mit dem Totem assoziiert werden.

Haupttotems

Die Indianer kannten drei Haupt-Totems:

  • das Geburtstotem: verkörpert die Grundeigenschaften eines menschen (dominante Aspekte der Natur zur Zeit der Geburt)
  • das Richtungstotem: Mittel zum Erhalt der inneren Stimme oder die innewohnende Kraft, die unsere Bemühungen lenkt
  • das Element-Totem: stellt die instinktiven Verhaltensweisen dar

Zusätzlich dazu wird im Medizinrad jedem der vier Jahreszeiten eine Himmelsrichtung gleichgesetzt, welche wiederum durch ein Totem verkörpert wird. Beispiel: Frühling — Osten — Adler.

Drei Affinitäten

Der Zeitpunkt unserer Geburt wurde bei den Indianern zusätzlich durch eine bevorzugte Affinität zu einem Mineral, einer Pflanze und einer Farbe ausgedrückt. Hierüber wurde festgehalten, wie der jeweilige Mensch mit Widrigkeiten umgehen und neue Kräfte schüren konnte.

(3) Der Einfluss der Elemente

Die vier Elemente, die die Indianer identifizierten, waren Feuer, Erde, Luft und Wasser. Sie sind symbolisch für den universellen Geist zu verstehen, der alles durchdringt — auch unser Selbst.

Die vier Elemente - Luft, Feuer, Wasser, Erde

Feuer, Erde, Luft, Wasser

Die vier Elemente sind in jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt, beschreiben also Aspekte unseres Selbst:

  • Feuer steht für Expansion und ist mit dem Bewusstsein und der Intuition verbunden — der wichtigsten Urquelle unserer Selbst.
  • Erde steht für Stabilität und Erdung, ist somit der direkte Counter-Part zu Feuer und mit dem physischen Selbst verbunden.
  • Luft steht für Flexibilität und ist mit dem analytischen Verstand verbunden (dem Winde trotzen).
  • Wasser bedeutet Fluss, ist Transportmittel zwischen allen übrigen Bereichen und mit dem emotionalen Bereich verbunden.

Wir erkennen spätestens hier nun intuitive das Verständnis der Indianer über das integrative Sein aller Dinge.

Zuordnung der Elemente

Im Medizinrad können wir jeder Himmelsrichtung ein Grund-Element zuordnen:

  • Norden — Luft
  • Osten — Feuer
  • Süden — Wasser
  • Westen — Erde

Elementaspekte

Die Elementaraspekte stellen die Verbindung zwischen den vier Elementen und den zwölf Geburtszeiten dar. Sie folgen im Medizinrad chronisch und wiederkehrend aufeinander. Das begründet sich durch die Einwirkung der Sonne (des Feuers) auf die Erde, woraus sich Atmosphäre (Luft) und kondensiertes Wasser herausbilden.

Drei Geburtstotems, die einen solchen Elementaraspekt (und damit wesentliche Eigenschaften) gemeinsam haben, bezeichnen wir als Klan, eine Elementfamilie:

  • Gans-, Braunbär- und Biber-Geborene gehören zum Schildkröten-Klan
  • Specht-, Schlange- und Wolf-Geborene gehören zum Frosch-Klan
  • Lachs-, Falken- und Eulen-Geborene gehören zum Habicht-Klan
  • Krähen-, Otter- und Hirsch-Geborene gehören zum Schmetterlings-Klan

Elementbetonung

Wenn wir uns nun eine konkrete Geburtszeit ansehen, überwiegen zu bestimmten Zeiten Einflüsse eines Elementaraspekts des jeweiligen Grundelements. Beide sind jedoch an der Ausprägung der Gesamt-Persönlichkeit beteiligt. Wir kennen das als Horoskop Aszendent (hier klicken für einen passenden Beitrag). Wenn Grundelement und Elementaraspekt identisch sind, wird den jeweiligen Eigenschaften eben sehr intensive Bedeutung verliehen, wir kennen alle Menschen, auf die das zutrifft.

(4) Einfluss der vier Himmelsrichtungen

Die vier Himmelsrichtungen sind in ihrer Wirkung beim Inkarnierten in Form von inneren Empfindungen spürbar.

Jeder Himmelsrichtung wird auch hier wieder eine Jahreszeit zugeordnet:

  • Norden — Winter (Nacht) — Erneuerung, Reinigung, Sturm, Wissen (Büffel)
  • Osten —  Frühling (Morgen) — Licht und Erleuchtung (Adler für Überblick)
  • Süden — Sommer (Nachmittag) — Wachstum, Erfüllung, Fluss, Emotionen (Maus für Fruchtbarkeit, Gefühle und Wahrnehmung)
  • Westen — Herbst (Abend) — Transformation, Wandel des Tages, Innenschau, Bewahren, Erhalten (Grizzlybär, innere Kraft)

(5) Energetische Einflüsse des Mondes

Die Mondphasen wirken in der Philosophie der Indianer sehr stark auf die Persönlichkeitsausbildung ein. Sonne und Mond meinten aktive Teile der Persönlichkeit:

  • Sonnen-Einfluss: bewusste Aktivität, Verstand und Willenskraft
  • Mond-Einfluss: unbewusste Aktivität, emotionale und intuitive Aspekte

Die vier Mondphasen

Die Indianer teilten jeden Monat-Zyklus in vier Phasen ein, genau wie wir es heute noch kennen. Ihnen wurde der Pflanzen-Lebenszyklus gleichgesetzt:

  • Zunehmender Mond: Knospen
  • Vollmond: Blüte
  • Abnehmender Mond: Verwelken
  • Neumond: Keimen
Mondphasen

Der Mond und die Natur

Der Einfluss dieser Phase zum Zeitpunkt der Geburt machte sich auch im Alltag bemerkbar, beispielsweise gilt:

  • Neumond- und Abnehmender-Mond-Inkarnationen: eher introvertiert
  • Vollmond- und Zunehmener-Mond-Inkarnationen: eher extrovertiert

Jeder Mensch kann sich nach dem Verständnis der Indianer auf die aktuellen Mondphasen einstimmen und die jeweiligen Energien positiv nutzen:

  • Zunehmender Mond (ca. 11 Tage): Zeit für Wachstum, Entwicklung neuer Ideen
  • Vollmond (ca. 3 Tage): Vollendung zuvor entwickelter Konzepte
  • Abnehmender Mond (ca. 11 Tage): Zeit für Veränderungen, Umstellungen und Abwurf von Ballast
  • Neumond (ca. 4 Tage): Zeit für kontemplative Betrachtung des Erreichten und Ausblick auf Neues

Nun da wir wissen, wie sich das System zusammensetzt, liegt es langsam nahe das eigene Indianische Horoskop zu berechnen um zu erfahren, was deine wahre Persönlichkeit ausmacht. Blicken wir zuerst auf die Tierkreiszeichen, denen wir uns zunächst sehr leicht zuordnen können.

Die Tierkreiszeichen im indianischen Horoskop

Um ein grobes Gefühl für die verschiedenen Phasen zu bekommen folgt zunächst die beliebte Übersicht der verschiedenen Geburtstags-Tier-Zordnungen in Gegenüberstellung mit den uns bekannten Tierkreiszeichen:

  1. Fischotter / Otter (20. Januar – 18. Februar) — Wassermann
  2. Wolf (19. Februar – 20. März) — Fische
  3. Falke (21. März – 19. April) — Widder
  4. Biber (20. April – 20. Mai) — Stier
  5. Hirsch (21. Mai – 20. Juni) — Zwillinge
  6. Specht (21. Juni – 21. Juli) — Krebs
  7. Lachs (22. Juli – 21. August) — Löwe
  8. Braunbär / Bär (22. August – 21. September) — Jungfrau
  9. Krähe / Rabe (22. September – 22. Oktober) — Waage
  10. Schlange (23. Oktober – 22. November) — Skorpion
  11. Eule (23. November – 21. Dezember) — Schütze
  12. Gans (22. Dezember – 19. Januar) — Steinbock

All diesen Tier-Zuordnungen werden spezielle Eigenschaften zugesprochen. Es kann nicht ausreichend stark davor gewarnt werden, solch pauschale Aussagen zu den einzelnen Tierkreiszeichen als allein stehend richtig zu betrachten. Da es jedoch häufig nachgefragt wird, habe ich einen Beitrag zu den Eigenschaften der indianischen Tierkreiszeichen geschrieben. Am Ende sind für die Phasen- und damit Persönlichkeits-Charakteristika aber eben nicht nur die Tierkreiszeichen, sondern auch die Zuordnungen von Monden, Pflanzen und Mineralien notwendig, deren Zusammenstellung wesentlich komplizierter ist als nur das Tier abzulesen.

Das ist auch schlüssig, da die Konstellation der Himmelskörper ebenfalls komplizierter ist, und nicht nur der Mond eine Rolle spielt, auch wenn er sehr wichtig ist. Das geht einher mit der Bedeutung des Aszendenten im klassischen Horoskop. Auch im klassischen Horoskop-Verständnis wird über den Aszendenten die eigene Inkarnation stark parameterisiert — nicht anders ist es bei den Indianern.

Indianisches Horoskop als astrologisches Werkzeug der Indianer zum Menschen und seiner Bestimmung

Wir haben jedes einzelne Element bereits besprochen, doch was verbindet die Kultur, das Naturverständnis, das Medizinrad und die Astrologie der Indianer nun genau miteinander? Wie lässt sich eine Verbindung zwischen der indianischen Vorstellung des Seins und der eigenen Persönlichkeitsentwicklung herstellen? Kurzum, wie funktioniert die indianische Astrologie?

Ausgehend von jeder Phase in die man geboren wird gilt es, verschiedene andere Monde, Tiere, Pflanzen und Mineralien zu erfahren (jeweils als Metapher für bestimmte zu erwachsene Erfahrungen zu verstehen). Es werden jedoch keinerlei Grenzen vorgesehen, d.h. jeder Mensch kann seine Möglichkeiten grundsätzlich völlig frei erweitern, neue Erkenntnisse und Einsichten gewinnen. Seine Ausgangssituation befähigt ihn aber zu bestimmten Dingen mehr als zu anderen, und hierüber lässt sich sagen, welche Aufgaben als erste erledigt werden sollten, um im Leben wirklich weiter zu kommen und nicht auf der Stelle zu treten.

Der Mensch soll seiner Bestimmung gerecht werden, was bedeutet sein Wissen zu erweitern und zu vertiefen, sodass er im Einklang mit der Natur steht. Das wiederum meint nichts anderes als das volle Potenzial seiner natürlichen, aber individuell verschiedenen Begabungen zu erkennen. Er gelangt in Kontakt mit seinem wahren Selbst und so zu einem erfüllteren und glücklicheren Leben.

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Das folgende Video zeigt grobe Eigenschaften und Aufgaben je Tierzeichen, in das man aktuell geboren wurde:

Eine Alternative zum Video ist natürlich die allseits beliebte Webseite http://www.sternzeichen.net/indianisches-horoskop/, auf der Du jedoch überwiegend allgemeine Informationen zu deinem indianischen Sternzeichen finden wirst. Ich kann Dir das besagte „Das Buch Deines Lebens“ (siehe Link ganz oben im Artikel) aufgrund seiner Personalisierung aber eher empfehlen.

Wenn Du mehr über das Indianer-Horoskop im Allgemeinen erfahren möchtest, empfehle ich dir das Buch Das Natur-Horoskop: Die Weisheit der Indianer und Schamanen von Kenneth Meadows.

Das Natur-Horoskop
Mehr erfahren…

Wir wollen das Indianische Horoskop aber gar nicht als das allein selig machende ansehen, ohne vorher noch auf zwei andere, sehr verbreitete Kultur-Horoskope geschaut zu haben: das Chinesische und das Indische Horoskop.

Chinesisches Horoskop

Eine unfassbar lange Tradition haben Voraussagen über künftige Ereignisse in der chinesischen Kultur. Von hier stammt beispielsweise der Begriff des Orakels, welches Aussagen aus der äußeren Beschaffenheit von Tierknochen ableitet. Auch die Methode des Ziehens unterschiedlich langer Strohhalme ist bekannt.

Die chinesische Astrologie arbeitet jedoch weitaus präziser, und zwar auf Basis der Konstellation von Planeten, Sternen und anderer Himmelskörper. Auch hier spielt, wie auch nach dem indianischen Denken, der Mond eine große Rolle.

Sonnensystem mit Planeten und Monden

Positionen am Himmel und in uns selbst

Wichtig ist hierbei nun das Verständnis der Wichtigkeit der Zahl 5. In den chinesischen Alt-Wissenschaften gab es fünf Planeten, fünf Unterscheidungsbereiche des Himmels, fünf Elemente der Natur und fünf grundsätzlich verschiedene Farben.

So leitet sich der „Fünffache Pfad zum erhabenen Verstehen“ ab, der dem chinesischen Horoskop zugrunde liegt. Über diesen Pfad lassen sich auch Aussagen über das Individuum anstellen. Es müssen fünf verschiedene Wege durchlaufen werden, die jeweils einen Teil der eigenen Psyche begreiflich machen. Die fünf Pfade treffen sich an einem Punkt — am Mittelpunkt des eigenen Wesens.

Dort sind innewohnende, primäre Interessen ablesbar. Diese sind interessant, weil sie ursächlich für unsere Neigungen sind. Diese wiederum bestimmen die Ziele die wir uns setzen, und die Strategien, um diese zu erreichen. Erhält man ein tiefer greifendes Verständnis der eigenen Motive, lassen sich innewohnende Veranlagungen, Fähigkeiten und Begabungen automatisch besser nutzen — im Privaten wie auch im Beruf.

Wenn Du dich für dein Chinesisches Horoskop interessierst, folge dem Link. Ich habe es dort so detailliert beschrieben wie hier das der Indianer.

Indisches Horoskop

Die indische Kultur stützt sich auf die Deutung von sich regelmäßig wiederholenden Kreisläufen. Auch hier spielt der Mond wieder eine Rolle, der die Energieströme des menschlichen Körpers beeinflusst. Die verschiedenen Himmelskörper korrelieren mit verschiedenen Teilen unseres Selbst.

Beim indischen Horoskop dreht sich alles um Ähnlichkeitsmerkmale, nicht um Unterscheidungsmerkmale. Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten zwischen dem Lauf bestimmter Himmelskörpern mit den eigenen „inneren Rhythmen“ dienen zur Bereicherung des Verständnisses des eigenen Denk- und Fühlvermögens.

Entsprechend ist auch hier sofort ablesbar, dass das Geburtsdatum eine tragende Rolle haben muss, da hierüber bestimmt wird, in welchem Moment wir beginnen, die „Umlaufbahnen“ unserer körperlichen Energieflüsse parallel zu kosmischen Gesetzmäßigkeiten anzukurbeln.

Ein Vergleich der drei wichtigsten Horoskope

Für mich persönlich ist ein Indianisches Horoskop die beste Form von astrologischem Werkzeug, da es Menschen nicht in Schubladen steckt, sondern lediglich seine aktuelle Position sieht und beschreibbar macht, von der aus man durchstarten kann — und wie man das am besten tun kann, ohne dabei ein künstliches Dach zu errichten. Auch ist die Grundlage, die die Indianer bei der Entwicklung ihres Horoskops nutzten, direkt an naturgebundene Abläufe gekoppelt. Da ein astrologisches Werkzeug die Schwingungen des Universums insgesamt wiedergibt, tut ein Horoskop gut daran, eben diese Schwingungen, die sich in der Natur zeigen, mit einfließen zu lassen. Das ist zwar sicher eine Frage der Philosophie, aber mir persönlich ist das Indianische Horoskop aus genau diesen beiden Gründen das sympathischste.

Das chinesische Horoskop integriert jedoch sehr gut die Ebenen Körper, Geist und Seele. Es scheint etwas weniger „offen“ als das indianische Horoskop, dafür ist der Weg zum Ziel potenziell leichter ablesbar.

Das indische Horoskop wiederum bildet ein abstrakteres Konstrukt, das zwar sicher universelle Gültigkeit besitzt, aber im Lesen einen sehr viel geschärfteren Blick benötigt.

Mond im Zentrum astrologischer Analysen

Im Zentrum unseres Ichs

Entsprechend können wir sagen, dass jedes der betrachteten Horoskope aus einem bestimmten, kulturell angereicherten Blickwinkel schaut, dem Mond stets eine große Bedeutung beigemessen wird, und es abhängig vom Horoskop-Lesenden bleibt, die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Ein Allround-Werkzeug zur Deutung Deiner Talente und Aufgaben

Man kann einige Zeit damit verbringen, Ratgeber zu suchen, der für jeden „Typ“ Mensch das passende Horoskop vorschlagen. Bei meiner Suche bin ich auf etwas noch besseres gestoßen. Ich habe ein Clickbank-Produkt gefunden, welches die Inhalte sämtlicher Horoskope individuell für jeden Menschen extrahiert und auswertet — auf Basis der Geburtsdaten des Einzelnen.

Es schien sehr vielversprechend. Ich habe es daher sehr kritisch geprüft.

Vor- und Nachteile des personalisierten Hilfsmittels

Ich empfand zunächst die Homepage (Link siehe unten) als sehr marketinglastig, was aber sicher normal ist, wenn man ein Produkt vertreiben möchte. Die Lieferung dauerte auch mehrere Tage, was mir aufgrund der Personalisierung aber plausibel war.

Positiv ist, dass wir uns nicht mehr aussuchen müssen, welches Horoskop wir nutzen wollen. Da sich alle Horoskop-Inhalte auf Basis der Geburtsdaten des Einzelnen ableiten lassen, beinhaltet das Buch tatsächlich alle der in diesem Artikel erwähnten Horoskop-Arten — auch die exotischeren zu Gesundheit und Liebe — vor allem aber ein korrekt und vollständig berechnetes, persönliches indianisches Horoskop. Es handelt sich um ein Buch, welches für jede Person über die Geburtsdaten maßgeschneidert wird.

Das machte Sinn für mich, denn die Analysen der verschiedenen Horoskope sind natürlich für jede erdenkliche Konstellation der Planeten zu vergangenen Zeiten bereits in der Welt vorhanden. Der Mehrwert des Buches besteht nun darin, dass man an gebündelter Stelle genau an die Inhalte gelangt, die für einen selbst derzeit relevant sind.

Ich hatte jedoch die Befürchtung, dass 100 Seiten zwar erst einmal viel zu sein scheinen, aber wohlmöglich doch knapp bemessen sein könnten, wenn man diese Vielzahl von Analysen betrachtet. Die Kehrseite davon ist wiederum, dass sich die Kosten bei einem Preis von 19,95 EUR auch in Grenzen halten, wenn man bedenkt wie aufwändig die Recherche-Arbeit wäre, sich all diese Informationen für sich persönlich allein zusammen zu stellen.

Schließlich machen die Inhalte aber die vermeintlich geringe Seitenzahl auch erklärbar. Man erhält auf gebündelte Weise sehr prägnante und treffende Aussagen zu seiner eigenen Person — ohne viel aufgeblähtes Drumherum. Wenn man sich selbst schon etwas besser kennt, lässt sich der Wahrheitsgehalt des Buches auch ganz gut abschätzen, und hier kann ich das Buch, welches den Namen „Das Buch Ihres Lebens“ trägt, tatsächlich uneingeschränkt empfehlen. Ich erhielt genau die Aussagen, die zu mir passten, und die ich mir zuvor langwierig erarbeitet hatte.

Meine Empfehlung

Ich möchte den Link zum Buch an dieser Stelle gern weitergeben. Gern sage ich dazu, dass ich selbst auch davon profitiere, wenn Du das Buch über meinen Link beim Herausgeber bestellst — ohne Extrakosten für Dich. Wenn Du diesen Blog magst, kommt mir von Deinem Kauf also auch gleich etwas zu Gute — aber natürlich solltest Du es nicht nur deshalb bestellen :)

Persönliches Hilfsmittel

Kurzum, das „Buch Deines Lebens“ nimmt uns viel Recherche- und Deutungs-Arbeit ab und bereichert unmittelbar durch 10 verschiedene astrologische Analysen aus verschiedenen Richtungen und Kulturen.

Ich hoffe sehr, dass dieser Beitrag Dir helfen konnte und wünsche Dir viel Erfolg dabei Dein Höheres Selbst kennenzulernen!

Im Übrigen unterstellen die meisten Menschen der Astrologie die falschen Dinge. Welche Missverständnisse es im Bereich der Horoskope gibt erfährst Du im kostenfreien E-Book Die 7 Missverständnisse der Astrologie, greif gern zu:

Herzwandler auf Facebook: https://www.facebook.com/herzwandler

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